Home  Praxisprofil  Leistungsspektrum  Praxis  Sprechzeiten   Anfahrt  Impressum  Sitemap    
 


KNIEGELENKERSATZ

Das Kniegelenk ist eines von unseren schwächsten menschlichen Gelenken. Es wird im Laufe eines Lebens erheblich belastet und ist häufig anfällig für Verletzungen. Die primäre Arthrose oder Verschleiß ist, wie in allen Gelenken, auch hier bekannt. Durch die statischen Bedingungen kommt es häufig bei einer Arthrose am Kniegelenk zu einer Fehlstellung in X-Bein, O-Bein oder zu einer erheblichen Bewegungseinschränkung, so dass eine komplette Streckung nicht mehr möglich ist. Eine Gangbildstörung (Verlust der Fähigkeit Treppen zu steigen oder Schrägen zu bewältigen) und der Verlust der Lebensqualität sind die Folgen.

Ziel des Gelenksersatzes am Knie ist die volle Belastungsfähigkeit und bei korrigierter Achsenfehlstellung eine volle Beweglichkeit. Nach Ausrichtung und Planung der optimalen Beinlängen und Beinachsen wird ein Teil des Gelenkes am Oberschenkelknochen und am Unterschenkelknochen entfernt. Ein Implantat aus Titan oder anderen Metallen wird in den Unterschenkelknochen hineingesetzt. Bei bestimmten Altersgruppen, bei Knochenschwund oder Schwäche des Knochenmarks werden Teile im Unterschenkelknochen häufig zementiert. Der Prothesenschaft kann häufig zementfrei implantiert werden.

Die knorpeligen Gelenkflächen werden durch ein Polyäthylen-Inlay ersetzt. Hier gibt es verschiedenen Systeme von fixierten, rotierenden oder auch Schlittenbewegungen, die mit dem Unterschenkel-Metallimplantat gekoppelt sind. In der Regel kann die postoperative Beweglichkeit von 90 Grad schon vor Entlassung aus der Klinik erreicht werden, so dass Sitzen in der normalen Höhe möglich ist. Die volle Belastungsfähigkeit wird postoperativ durch einen physikalischen Therapieplan erreicht, häufig gekoppelt mit einer Rehabilitation die je nach Fall stationär oder auch ambulant erfolgt.